Projekt Rückenwind

Ein innovatives Konzept des Paidaia e.V.

Die Bildungseinrichtung Paidaia e.V. verfolgt mit dem Projekt Rückenwind das Ziel, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern und weiterzubilden, um sie in ihrer Identitätsfindung zu unterstützen und in ihnen die Bereitschaft zu entwickeln, sich als aktive und mündige Bürger in die Gesellschaft zu integrieren.

Dieser Zielsetzung dienen Personal Coaching, Personal Training und die Ausbildung zu Multiplikatoren, damit die Jugendlichen ihre über die Arbeit des Vereins erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten an Dritte weitertragen und so positive Modelleffekte bei weiteren Kindern und Jugendlichen in ihrem Umfeld auslösen.

Die Entstehung des Projektes

Auf Basis der empirischen Auswertung des Projektes „Neue Wege“

Das Projekt Rückenwind stellt eine Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes „Neue Wege“ dar, welches von Ibrahim Ismail am sportpädagogischen Lehrstuhl der Ruhr-Universität Bochum konzipiert und empirisch ausgewertet wurde.

Die empirische Studie stellte eine hohe Effektivität und Effizienz des Projektes im Hinblick auf seine pädagogischen Ziele fest.

Die zugrunde liegende Diplomarbeit wurde aus den Abschlussarbeiten sämtlicher Fachbereiche gewählt und als eine besonders herausragende Leistung mit dem Universitätspreis des Rotary-Clubs Bochum-Hellweg und der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet.

Neue Wege – Ein Rückblick

Wie das Projekt „Neue Wege“ einen Stadtteil veränderte

Bei „Neue Wege“ handelte es sich um ein innovatives Pilotprojekt zur Erziehung, Weiterbildung und Förderung von verhaltensauffälligen Jugendlichen in Wuppertal Vohwinkel.

Anliegen des „Neue Wege“ – Konzeptes war es, eine großflächige und nachhaltige Wirkung im gesamten Stadtteil zu erreichen. Dazu war vorgesehen, die geförderten Jugendlichen selbst zu Multiplikatoren für ihren Stadtteil auszubilden. Wenn ehemals verhaltensauffällige Jugendliche sich zu positiven Rollenvorbildern für die Kinder und Jugendlichen in ihrem Umfeld entwickeln, verspricht dies eine nachhaltige Multiplikationswirkung. In diesem Sinne war das Projekt sehr erfolgreich. Dies zeigte sich unter anderem darin, dass sich die geförderten Jugendlichen auch nach Projektende – teils ehrenamtlich, teils auf Honorarbasis – in der Förderung von Kindern engagierten und positiv auf deren Sozialverhalten einwirkten.

Die örtliche Polizei beobachtete zum Projektende eine deutlich gesunkene Gewaltbereitschaft im Quartier. Sieben der acht ehemals verhaltensauffälligen und sozial benachteiligten Jugendlichen erlangten die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Vier von ihnen haben bereits ihr Abitur abgelegt  und streben ein Hochschulstudium an.

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