Syrische geflüchtete Profisportler engagieren sich für geflüchtete Kinder

Die Brüder und syrischen Profibasketballer Tarek und Ahmad Ali Moussa haben einen langen Weg von Krieg, Flucht und harten Schicksalen innerhalb der eigenen Familie erlitten. In Deutschland angekommen, stecken sie mitten in den behördlichen Verfahren. Auch wenn es noch viele Hürden gibt, so sind sie dankbar für das soziale Engagement der Bürgerinnen und Bürger, das sie selbst erleben durften. Neben der Profi-Basketballkarriere von Ahmad Ali Moussa in Syrien spielte Tarek Ali Moussa über zehn Jahre für die Syrische Basketball Nationalmannschaft. In dieser Funktion setzte er sich für die Belange der Kinder und Jugendlichen im Land ein.

Dieses soziale und wichtige Engagement möchten die beiden Sportler in Deutschland im Rahmen der „Paidaia Flüchtlingsarbeit“ fortführen. In dieser Funktion besuchten die zwei Sportler mit Ibrahim Ismail (Vorsitzender Paidaia e.V.) verschiedene Notunterkünfte in Deutschland und setzten sich in mehreren Aktionen und Projekten für die geflüchteten Kinder ein. Die drei waren über die Zustände am LaGeSo in Berlin erschüttert. Dort halfen sie der Filmproduzentin Gabriela Sperl bei ihrer Dokumentationsreihe „Weihnachten am LaGeSo“. Erfreulicher war dagegen der Besuch im Flüchtlingscamp an der Schnackenburgallee in Hamburg. Dieses Camp gehört zu den größten Erstaufnahmelagern der Stadt. Etwa 3000 Menschen sind hier untergebracht.

In dieser Unterkunft haben Geflüchtete mit Unterstützung von Ulrich Hauser (Stern-Reporter) eine Tee-Lounge und einen Leseraum in DOMO-Zelten eingerichtet. Des Weiteren möchte der Fußballclub Sankt Pauli nach dem Besuch von Ahmad und Tarek einen Basketballbereich für seine Jugend gründen. Das Angebot soll für geflüchtete Jugendliche offen sein. Dies freut uns!

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